Hansjürg Schmid
Gemeinderat - Kloten
Vorstandsmitglied - Kloten
Beruf: Senior Projektleiter IT
Politik:
- 2018 - 2022 Mitglied der Schulpflege Kloten
- 2022 - heute Gemeinderat
- 2024 - 2025 Mitglied der Energiekommission
- 2025 - heute 2. Vizepräsident Ratsleitung
- 2024 - heute Co-Präsident der FDP.Die Liberalen Kloten
Wer bin ich nebst Berufsmann und Gemeinderat:
Ich bin eine Person mit sehr viel Geduld und Zuversicht, aber Realist und stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, ein guter Zuhörer und Macher, offen und direkt. Herausforderungen packe ich gerne mit pragmatischer Struktur an und bringe sie zielstrebig zu Ende... und das am liebsten mit einem Team, denn es gibt nichts schöneres als Erfolge im Team zu feiern... Aus meinem Job bringe ein hohes Mass an Sozialkompetenz, Eigeninitiative und Eigenverantwortung mit.
Seit 2015 lebe ich mit meiner Partnerin in Kloten und bin so neben meinen drei erwachsenen Söhnen und drei Enkeln zu drei Töchtern und zwei Enkelinen und zwei Enkeln gekommen. Wir, meine Partnerin und ich, unternehmen sehr vieles gemeinsam und geniessen oft auch gemeinsame Stunden mit Familie und Freunden.
Zwei meiner Hobbies, Kitesurfen und Reisen, kann ich oft miteinander verbinden. Je nach Destination füge ich zu den beiden verknüpften Hobbies ein drittes hinzu, nähmlich das Kochen. Es gibt nichts schöneres als in einem fremden Land, zusammen mit meiner Partnerin, die lokale Küche vor Ort selbst auszuprobieren. Im Winter spiele ich Curling mit Leidenschaft im Curling Club Kloten Dorf, einem Open Air Curling Club. Wenn es im Winter auch mal Schnee mit genügend Wind im Verbund hat und ich just zu dieser Zeit nicht am arbeiten bin, kann man mich auch auf den Skiern, gezogen an einem Kite über ein Feld gleiten sehen.. oder so.... leider kommt dies im Unterland nicht allzu häufig vor... eigentlich gar nie...
Daran arbeite ich….
Mehr Wohnraum - weniger Vorschriften
Ich will, dass in Kloten wieder mehr Wohnraum entsteht – nachhaltig, sozial- und finanzverträglich. Für Junge, Familien und ältere Menschen, die hier zu Hause sind und bleiben wollen. Heute scheitern gute Projekte zu oft an endlosen Verfahren, unnötigen Detailvorschriften und Einsprachen, die Jahre kosten. Das verknappt das Angebot und treibt Mieten und Preise nach oben.
Ich stehe für eine Politik, die das Wesentliche schützt – Klima- und Umweltschutz inklusive, aber pragmatisch: so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich. Nachhaltigkeit muss wirksam sein – und für Bauherrschaften, Mieterinnen und Mieter sowie die öffentliche Hand finanzierbar bleiben. Wer energieeffizient und ressourcenschonend baut, soll nicht durch Bürokratie ausgebremst werden, sondern schneller realisieren können.
Darum setze ich mich ein für schnellere Bewilligungsverfahren, klare und schlanke Regeln und eine sinnvolle Verdichtung dort, wo Infrastruktur und ÖV es tragen. So schaffen wir mehr Wohnraum, sichern die Lebensqualität und halten Kloten bezahlbar – ökologisch verantwortungsvoll, sozial ausgewogen und finanziell solide.
Mehr Alterswohnungen - Weniger Heimatverlust
Ich will, dass in Kloten wieder mehr Wohnraum entsteht – mit einem klaren Schwerpunkt auf Alterswohnungen. Denn wer ein Leben lang hier gearbeitet, Kinder grossgezogen und sich engagiert hat, soll im Alter nicht wegziehen müssen, nur weil es keine passende, bezahlbare Wohnung mehr gibt. Mehr Alterswohnungen bedeutet weniger Heimatverlust.
Auch hier gilt: Mehr Wohnraum, weniger Vorschriften. Wir brauchen praxistaugliche Regeln und schnellere Verfahren, damit altersgerechte, barrierefreie Wohnungen dort entstehen können, wo der Alltag leicht bleibt – nahe ÖV, Einkauf und Gesundheitsangeboten. Gleichzeitig muss das nachhaltig, sozial- und finanzverträglich sein: so viel Klima- und Umweltschutz wie nötig, mit Lösungen, die wirken und bezahlbar bleiben.
So schaffen wir in Kloten Wohnungen, die zu den Lebensphasen passen – und ermöglichen, dass Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, statt ihre Heimat zu verlieren.
Mehr Sicherheit - Weniger Sorgen
Ich will, dass Kloten ein Ort bleibt, in dem man sich jederzeit sicher fühlt – auf dem Heimweg, am Bahnhof, in den Quartieren und rund um Schulen und Sportanlagen. Mehr Sicherheit bedeutet weniger Sorgen. Denn wenn das Sicherheitsgefühl schwindet, verlieren Menschen Vertrauen – und am Ende auch ein Stück Heimat.
Darum setze ich mich ein für sichtbare Präsenz, konsequentes Vorgehen gegen Vandalismus, Littering und Gewalt, und eine enge Zusammenarbeit von Stadt, Polizei, Schule, Jugendarbeit und Vereinen. Prävention gehört dazu – aber ebenso klare Grenzen und rasches Handeln, wenn Regeln verletzt werden.
Auch hier gilt mein Grundsatz: Wirkung statt Bürokratie – pragmatisch, zielgerichtet und finanzverträglich. Wir sollen dort investieren, wo es nachweislich hilft, und unnötige Umwege vermeiden. So stärken wir das Sicherheitsgefühl – und sorgen dafür, dass Kloten lebenswert und zuhause bleibt: mit weniger Sorgen, mehr Ruhe und mehr Vertrauen im Alltag.
Mehr Verkehrsfluss - Weniger Umwege
Ich will, dass man in Kloten wieder zügig und planbar von A nach B kommt – ohne tägliche Staus, unnötige Schikanen und Ausweichverkehr durch Wohnquartiere. Mehr Verkehrsfluss bedeutet weniger Umwege. Das entlastet den Alltag, reduziert Stress und ist am Ende auch besser fürs Klima, weil weniger Stop-and-go weniger Emissionen bedeutet.
Darum setze ich mich ein für pragmatische Massnahmen, die wirken: bessere Abstimmung der Lichtsignale, gezielte Entschärfung von Engpässen, klare Führung rund um Bahnhof, Zentren und Schulwege – und eine Verkehrsplanung, die ÖV, Velo und Auto nicht gegeneinander ausspielt, sondern sinnvoll kombiniert. Entscheidend ist, dass Lösungen nachhaltig und finanzverträglich sind: so viel Regulierung wie nötig, aber ohne ideologische Umwege.
Und: Wohnen und Verkehr gehören zusammen. Wenn wir in Kloten genügend Wohnraum schaffen, können mehr Menschen dort wohnen, wo sie arbeiten oder wo ihr Alltag stattfindet. Das reduziert Pendlerströme, entlastet Strassen und den ÖV – und schafft spürbar weniger Verkehr, ohne dass man den Leuten den Alltag komplizierter macht.
So halten wir Kloten in Bewegung – mit mehr Verkehrsfluss, weniger Ausweichrouten durch die Quartiere und weniger Umwege für alle.
... und nicht zuletzt vergessen
«Nichts ist so beständig wie der Wandel», ein Zitat von Heraklit von Ephesus 535 – 475 v. Christus, oder wie es Charles Darwin, ein englischer Naturforscher (1809 – 1882) anders formulierte, «Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel». Wenn ich Kloten aus der Vogelperspektive betrachte, mit all den grossen Baustellen, wo neue Überbauungen entstehen oder Baugespanne wo Neue geplant sind, sehe ich den Wandel sogar physisch. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich sehe dies nicht negativ, nein. Denn Wandel bedeutet oft auch Fortschritt und Weiterentwicklung. Bedeutet aber auch Veränderung...
... und Veränderungen lösen auch Unbehagen und Ängste bei vielen Menschen aus. Für mich ist Kloten eine Stadt, im Charakter jedoch noch ein Dorf, auch wenn die neuen Bauten teilweise wuchtig sind und eine verdichtete Bauweise aufweisen. Dies spüre ich auch bei den Klotener*innen, wenn sie sagen, ich gehe ins Dorf zum Einkaufen oder zum Bäcker oder mit Ihnen über die Bauaktivitäten oder Bauvorhaben spreche. Den Wandel sehen sie ebenfalls, erkennen auch die Notwendigkeit des Wandels bzw. der Entwicklung, sprechen aber auch offen die Ängste aus. Diese Ängste gilt es auf und ernst zu nehmen und vor allem zu berücksichtigen. Einen ersten Schritt hat die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Gestaltung des neuen Stadtplatz Süd gemacht, indem sie die Bevölkerung von Kloten in den Gestaltungsprozess miteinbezogen hat. Heute erfolgt dies erneut. Ab Montag, 26. Januar 2026 starten die Workshops für "Wie soll Kloten in Zukunft aussehen". Machen Sie mit, melden Sie sich an und bringen Sie Ihre Ängste und Sorgen in die Diskussion ein. Das Resultat werden wir am 28. Mai 2026 einer Schlusspräsentation entnehmen können. Die zeigt mir die Ernsthaftigkeit auf, mit welcher sich die Stadt Kloten mit den Ängsten und Sorgen der Bevölkerung auseinandersetzt. Dies zum Trotz aller Unkenrufen von Links bezüglich bezahlbaren Wohnraums und Begegnungs- und Grünzonen. Die Stadt soll und muss sich weiterentwickeln, wenn der vorherrschende Wohlstand gehalten werden soll. Sie soll sich aber so entwickeln, dass sie den Dorfcharakter behält. Dazu braucht es keine einschränkenden Regelungen, sondern innovative Lösungen, Gespräche mit allen Stakeholdern und den Willen gemeinsam vorwärtszuschreiten. Einsetzen werde ich mich für eine innovative und nachhaltige Stadtentwicklung, in welcher Begegnungszonen und lebenswerte öffentliche Räume kein Fremdwort sind