FDP.Die Liberalen
Kloten
25.05.2017

Soziales, inkl. Alters- und Jugendpolitik

Positionspapier FDP.Die Liberalen Kloten 2014-2018

Aktuelle Situation in Kloten
Das Angebot an bedürfnisgerechten Alterswohnungen in Kloten ist gemessen an der demographischen Entwicklung nicht ausreichend.
Bei den Sozialkosten haben die Ergänzungsleistungen bereits die gleiche Höhe erreicht wie die Fürsorgeleistungen.
Alarmierend ist die steigende Zahl von Fällen mit Kinderschutzmassnahmen, die sehr hohe Fallkosten nach sich ziehen.
Ein Grossteil der Jugendlichen nützt das vielfältige Freizeit- und Vereinsangebot in Kloten. Eine Minderheit der Jugendlichen hingegen vermittelt das Bild von Perspektivenlosigkeit. Dies äussert sich in unstrukturierter Freizeitgestaltung und steigendem Frustrationspotential.

Kernbotschaft
Kloten setzt auf die Selbstverantwortung des Einzelnen und unterstützt die wirklich Be- dürftigen. Kloten bietet den Senioren und Betagten bedürfnisgerechte Angebote und ermöglicht ein würdiges Leben im Alter.

Forderungen und Massnahmen

  • Im Bereich Soziales ist ein zweckmässiges, effizientes und effektives Controlling zu betreiben. Leistungen stehen ausschliesslich den wirklich Bedürftigen zu.
  • Der Einsatz von Sozialdetektiven in begründeten Verdachtsfällen von Sozialhilfemissbrauch ist als präventive Abschreckungsmassnahme beizubehalten. Sozialhilfemissbrauch ist mit der ganzen Härte des Gesetzes zu ahnden.
  • Die Sozialausgaben haben sich am gesetzlichen Leistungsminimum zu orientieren. Individuelle Leistungsbereitschaft und die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess muss sich wieder lohnen.
  • Bei den zu schaffenden Angeboten und Infrastrukturinvestitionen ist der demographischen Entwicklung der stetig älter werdenden Gesellschaft vorausschauend Rechnung zu tragen.
  • Die Schaffung von attraktiven, bezahlbaren Alterswohnungen ohne Betreuung ist z.B. durch Genossenschaftliches Bauen zu unterstützen. Private Initiative ist zu fordern und zu fördern.
  • Das Pflege- und Unterstützungsangebot für Senioren und Betagte ist bedürfnisgerecht auszugestalten.
  • Die Betreuungsqualität ist hochzuhalten und nachhaltig zu konsolidieren. Die entsprechende Personalplanung ist aufgrund des chronischen Mangels an Fachkräften vorausschauend anzugehen.
  • Bei der Beurteilung von Einrichtungen für die Jugend ist das Eigeninteresse abzufragen. Zu fordern und zu fördern sind ausserdem die Eigeninitiative der nachkommenden Generation.
  • Die Sozialkompetenz in Vereinen mit privater Eigeninitiative ist zu fördern. Ein aktives Vereinsleben fördert die sinnvolle und konstruktive Freizeitbeschäftigung sowohl von Jugendlichen, Erwachsenen und auch älteren Semestern.
  • Die Mitgestaltung und kritische Begleitung der Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen ist in erster Linie selbstverantwortliche Angelegenheit der Eltern.
  • Die für die Alimentenbevorschussung aufgewendeten Ausgaben sind konsequent und unter Ausschöpfung sämtlicher rechtlicher Mittel wieder einzutreiben.
  • Seit Januar 2010 ist der Sozialdienst verpflichtet, bei allen Ausländern, die Sozialhilfe beziehen, Meldung ans Migrationsamt zu erstatten. Feedbacks seitens Migrationsamt erfolgen leider nicht. Diesem Missstand ist von gesetzgeberischer Seite her Nachdruck zu verleihen.
  • Seit Januar 2011 muss im Kanton Zürich die gegenseitige zwingende Information der Ämter erfolgen. Besser wäre eine gesamtschweizerische Lösung, die es voranzutreiben gilt.