FDP.Die Liberalen
Kloten
25.05.2017

Bildung

Positionspapier FDP.Die Liberalen Kloten 2014-2018

Aktuelle Situation in Kloten
Durch die Nähe zu Zürich und als Standortgemeinde des Flughafens ist Kloten als Agglomerations-stadt mit einer stark durchmischten Bevölkerungsstruktur konfrontiert. Daraus resultiert teilweise eine dem Lern- und Förderklima abträgliche Durchmischung der Schulklassen, weiter erschwert durch den hohen Anteil an fremdsprachigen Kindern. Die Prävention zu den Themen Gewalt, Drogen und Alko-hol in Klotens Schulen ist von zentraler Bedeutung.
Die künftige Entwicklung der Schülerzahlen zeigt auf, dass Neubauten und Sanierungen von Schul-häusern in den kommenden Jahren notwendig sein werden.

Kernbotschaft
Kloten verfügt über ein sehr gutes und bedürfnisorientiertes Bildungsangebot, das auch leis-tungsstarke Kinder fördert.

Forderungen und Massnahmen

  • Es ist eine durch die Eltern einkommensabhängig selbstfinanzierte Tagesschule mit Randzeitenbetreuung und Mittagstisch aufzubauen.
  • Es ist zu prüfen, ob interessierte internationale Schulen in Kloten angesiedelt werden können.
  • Dem Staatskundeunterricht in der Oberstufe ist eine höhere Bedeutung zuzumessen.
  • Die Schüler sind unabhängig von ihrem Wohnort auf die Schuleinheiten zu verteilen, so dass eine ausgewogene Verteilung gewährleistet ist.
  • Schulbusfahrten sind auf das absolute Minimum zu reduzieren und nur dort anzubieten, wo sie wirklich nötig und sinnvoll sind.
  • Im Förderzentrum ist der Fokus mehr auf leistungsstarke Schüler zu legen. Das Förderzentrum darf nicht für disziplinarische Massnahmen zweckentfremdet werden. Es ist eine klare Kompetenzabgrenzung zwischen Förderzentrum und Schulsozialarbeit vorzunehmen.
  • Leistungsstarke Schüler sind gezielt zu fördern.
  • Der Förderung der Sprachkompetenz ist vom Kindergarten an eine hohe Priorität einzuräumen.
  • Die Eltern sind bei Fehlverhalten von Schülern (Störung des Unterrichts, unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht) unter Androhung von Sanktionen im Unterlassungsfall stärker in die Verantwortung zu nehmen. Die Erziehungsverantwortung kann und darf nicht aus der Familie heraus in die Schule transferiert werden.
  • Der Übertritt in die Lehre nach 9 Jahren ist als Regelfall anzusehen und durch ein geeignetes Lehrstellencoaching zu fördern.
  • Diplomvorbereitungskurse für Fremdsprachen (DELF, First o.ä.) sind zu fördern.
  • Schulhausneubauten und -sanierungen erfolgen nach ausgewiesenem Bedürfnis.
  • Übergeordnete Massnahmen und Auflagen aus dem Volksschulgesetz sind haushälterisch umzusetzen.
  • Der Qualitätssicherung der Lehrkräfte ist hohes Gewicht beizumessen. Sie ist im Rahmen eines regelmässigen, wirksamen Controllings sicherzustellen. Korrigierende Eingriffe mit griffigen Massnahmen haben unverzüglich zu erfolgen.