FDP.Die Liberalen
Kloten
Ortspartei Kloten
11.05.2017

Mitgliederversammlung Mai 2017

  • Energiestrategie: Planwirtschaftliche Mogelpackung, somit Nein zur Energiestrategie 2050
  • Pluspunkt Vielsprachigkeit
  • Effiziente Strukturen

Die Parteiversammlung der FDP Kloten vom Freitag im Hotel Allegra stand ganz im Zeichen der Parolenfassung für das Abstimmungswochenende vom 21. Mai. Nach intensiver Diskussion fand der Abend bei gemütlichem Beisammensein seinen Ausklang.

Nein zur Energiestrategie 2050

 

Eine stabile, bezahlbare Energieversorgung ist wichtig für die Bevölkerung und die produzierende Industrie, gerade in der Hochpreisinsel Schweiz. Unbestrittenermassen liegt im Bereich der Energieeffizienz grosses Potential brach. Um dieses auszuschöpfen braucht es keine starren, utopischen Zielvorgaben, sondern Zeit und grosse Investitionen in Gebäude, Maschinen- und Geräteparks. Das nötige Kapital wächst nicht auf den Bäumen, sondern muss erarbeitet werden. Die Industrie beweist seit Jahren einen immer effizienteren Energieeinsatz. Dieser innovative Weg wird nur schon aus wirtschaftlicher Notwendigkeit weitergehen. Dafür braucht es kein bürokratisches Monster und Zwangsmassnahmen, sondern Unternehmensgeist und Eigenverantwortung. Deshalb Nein zur Energiestrategie 2050. Das Energiegesetz ist ein planwirtschaftliches Desaster mit einer riesigen staatlichen Regulierungsflut. Die horrenden Kosten stehen in keinem Verhältnis zum resultierenden Nutzen. Die Abhängigkeit vom Ausland und der CO2-Verbrauch werden steigen. In Sachen Wasserkraft ist die Schweiz bereits heute vorbildlich. Sonne und Wind stehen nicht durchgehend zur Verfügung. Die Stromlücke bei Schlechtwetter und Flaute muss gedeckt werden, entweder aus in- oder ausländischen Kern-, Gas- oder Kohlekraftwerken. Alles andere ist Augenwischerei. Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien stossen in der Praxis häufig auf breiten Widerstand. Dagegen sind ausgerechnet meist selbsternannte Weltverbesserer wegen der Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild. Beispiele wie die Staumauer Grimselsee, die Photovoltaikanlage am Walensee oder Windkraftwerke im Jura gibt es genug. Bisweilen macht auch die Technik einen Strich durch die Rechnung. Die gescheiterten Geothermieversuche in Basel und St. Gallen sind Beweis dafür.

Pluspunkt Vielsprachigkeit

Die Förderung von Englisch und Französisch in der Schulkarriere kann nicht früh genug beginnen. Vielsprachigkeit ist ein grosser Pluspunkt im Lebenslauf und geistige Bereicherung zugleich. Deshalb Nein zur rückwärtsgewandten Fremdspracheninitiative. Die Schweiz ruht sich je länger je mehr auf ihren Lorbeeren aus. Stillstand bedeutet Rückschritt. Unser Bildungssystem braucht mehr leistungsorientierte Komponenten. Mit einer auf Mittelmässigkeit ausgerichteten Kuschelpädagogik bestehen wir im internationalen Wettbewerb nicht.

Effiziente Strukturen

Zweimal Ja sagt die FDP Kloten zu den beiden Spitalvorlagen. Zeitgemässe, effiziente Strukturen mit grösserem unternehmerischem Handlungsspielraum sind heute Voraussetzung für eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung. Die vollzogene Umwandlung des Spitals Bülach in eine Aktiengesellschaft dient als gutes Beispiel.